Psychologische Empfehlungen

Die Orientierung an grundlegenden Prinzipien der Psychologie erhöht beispielsweise bei der Videoproduktion den Lernerfolg. Aufgrund der Allgemeinheit dieser Kriterien ist es möglich, diese auf die Produktion sowohl audio-/visueller als auch interaktiver Medien zu übertragen. Die wichtigsten Empfehlungen sind:

  • Lerngegenstand kompakt halten
  • Orientierung an Lernzielen
  • Audio/Video und Text sinnvoll und miteinander ergänzend einsetzen
  • Verwendung von Signalisierungen zur Hervorhebung wichtiger Informationen
  • Alltagssprache und Enthusiasmus
  • Förderung von Interaktivität

Im Detail lassen sich zudem einige Implikationen für die Praxis ausmachen. Die verschiedenen Aspekte umfassen konzeptionell die Bereiche Signaling, Segmenting, Weeding, Matching Modality, Student Engagement und Active Learning.

  1. Signaling: Nutzung von auditiven und visuellen Signalisierungen zur Markierung wesentlicher Informationen.
  2. Segmenting: Aufteilung des Inhalts in verschiedene Abschnitte.
  3. Weeding: Reduktion der Informationen auf das Wesentliche und Vermeidung von Ablenkungen.
  4. Matching Modality: Auditiven und visuellen Kanal passend kombinieren.
  5. Student Engagment: Abbau der Aufmerksamkeit verhindern.
  6. Active Learning: Aktives Lernen als wesentlicher Bestandteil zur Erhaltung der Aufmerksamkeit.

Literatur

Hier findest du eine Tabelle bezüglich aller Empfehlungen.  (CBE – Life Sciences Education | 15:es6, Winter 2016)